Schmale Mondsichel

Am 16. September ergab sich die Gelegenheit bei klarem Morgenhimmel eine recht schmale Mondsicht zu erspähen und fix aus dem Dachfenster zu fotografieren. Dabei war der Mond so um 2,3% beleuchtet. Das ist schon recht schmal, aber unter guten Bedingungen sind noch schmalere Mondsicheln sichtbar.

Schmale Mondsichel (Beleuchtung rund 2,3%) mit Erdschein am Morgen des 16. September 2020.
Mondsichel am 16.9.2020 in der fortgeschrittenen Dämmerung. Durch den zunehmend aufgehellten Himmel wird es schwieriger, die Mondsichel zu erkennen.

Mond trifft Venus

Am 14. September zog die Mondsichel am Morgenhimmel an der Venus vorbei, die als Morgenstern hell strahlend die Frühaufsteher:innen begrüßt.

Mondsichel mit Erdschein und Venus am Morgen des 14. September. Ein dünne Wolkenschicht sorgt für einen kleinen Hof um den Mond.

Drei Haloarten inklusive 120°-Nebensonne

Beim Blick an den Himmel aus dem Heimbüro zeigten sich am 25. August aufziehende Cirruswolken. Das allein sollte schon Grund genug sein, genauer hinzusehen, sind sie doch häufig ein Garant für Halo-Erscheinungen. So war es dann auch. Wenn auch nur kurz (weil die Cirren sich schnell verdichteten und so eventuelle Halos unsichtbar machten) waren der 22°-Ring und Teile des umbeschriebenen Halos an der Sonne zu erkennen:

Der 22°-Ring als (eher schwacher) Kreis um die Sonne, oberhalb der Sonne hinter dem Baum überlagern sich der 22°-Ring und der umbeschriebene Halo, der sich im weiteren Verlauf abspaltet.
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