Venus bei den Plejaden und eine Venus-Corona

In den ersten Apriltagen 2020 zieht/zog die Venus am bekannten Offenen Sternhaufen der Plejaden (das „Siebengestirn“ – auch bekannt aus dem Logo einer japanischen Automobilmarke) vorbei. Während die engste Annäherung sich am 3.4. hinter den Wolken verborgen abspielte, ergab sich gestern Abend eine schöne Möglichkeit für einige Fotos.

Venus bei den Plejaden am 4.4. um 21:15 Uhr MESZ am noch nicht ganz dunklen Himmel.

Mit bloßem Auge ließen sich die Plejadensterne neben der hellen Venus erahnen. Das Bild mit der Kamera bringt jedoch die Sterne mit der (überbelichteten) Venus gleichzeitig in Erscheinung. Alle Bilder entstanden mit einer Brennweite von 200 mm (eine Sekunde belichtet bei Blende 3,5 und ISO 3200) an einer Canon EOS 6D und sind Ausschnittsvergrößerungen aus den Originalbildern.

Venus bei den Plejaden am 4.4. um 21:39 Uhr MESZ; in dünnen Wolken erzeugt das helle Licht der Venus eine Korona.

Etwas später – als der Himmel dann dunkler war – waren dünne Wolken vor die Venus und die Plejaden gezogen. So dünn, dass das Licht der Venus wunderbar hindurchscheinen konnte und eine schöne Korona an der Venus entstehen ließ. Im Bild oben ist links oben sogar ein Viertelkreis der nächsten Ordnung der Korona als farbiger Ring (innen grünlich außen rötlich) zu erkennen.

Venus und Plejaden hinter sehr dünnem Wolkenschleier um 22:01 Uhr MESZ über den Zweigen von Nachbars Apfelbaum

In den nächsten Tagen wird die Venus noch in der Nähe der Plejaden sichtbar sein, sich aber rasch von ihnen entfernen. Die Venus selbst wird uns noch einige Wochen als sehr heller und unübersehbarer Abendstern begleiten.

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Venus-Jupiter-Konjunktion am 13. November 2017

Heute früh standen Venus und Jupiter weniger als einen halben Vollmonddurchmesser Winkelabstand voneinander getrennt am Morgenhimmel. Mit viel Glück konnte ich die Begegnung gerade noch über eine aufziehenden Nebelbank am südöstlichen Horizont in der Dämmerung kurz vor sieben Uhr MEZ ablichten.

Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:57 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:57 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)

Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:58 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:58 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)

In den kommenden Tagen wird noch der Mond an dem Planetenpaar vorbeiziehen. Am 17. steht die extrem schmale Mondsichel (zu nur 1,5% beleuchtet) direkt links neben dem dann schon weiter getrennten Planetenpaar. Sollte es Freitagmorgen klar sein, lohnt sich das Aufstehen!

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Planetenparade mit Mond am Morgenhimmel

Mitte September treffen sich am Morgenhimmel die Planeten Merkur, Venus und Mars. Während die letzten beiden noch länger zusehen werden, gibt Merkur eines seiner wie üblich kurzen Gastspiele am Morgenhimmel. Heute, am Morgen des 16.9., stand der abnehmende Mond noch in respektvollem Abstand, wird aber in den kommenden Tagen nah an den drei Planeten vorbeiziehen.

Von oben rechts nach unten links: Mond mit Erdschein, Venus, Merkur und Mars um 5:51 Uhr MESZ. Die letzten beiden stehen direkt am Horizont mittig zwischen den beiden Windrädern. (Bild: B. Knispel)
Von oben rechts nach unten links: Mond mit Erdschein, Venus, Merkur und Mars um 5:51 Uhr MESZ. Die letzten beiden stehen direkt am Horizont mittig zwischen den beiden Windrädern. (Bild: B. Knispel)

Detailblick auf die drei Planeten um 6:00 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Detailblick auf die drei Planeten um 6:00 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)

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