Online-Vortrag zur Finissage / 100 sunsets von Johanna Schlegel

Am Sonntag, den 15. November, werde ich um 19 Uhr anlässlich der Finnisage zur Ausstellung „100 sunsets“ von Johanna Schlegel einen Vortrag halten. Themen sind die Sonne und die Phänomene, die sich rund um einen Sonnenuntergang beobachten lassen.

Die Veranstaltung findet online auf der Plattform BigBlueButton statt und beginnt um 19 Uhr. Der Zugang erfolgt über https://video.hfg-offenbach.de/b/mar-bgq-isf. Auf Facebook findet sich die Veranstaltung ebenfalls.

Die Sonne ist der uns nächste Stern und Quell (fast) allen Lebens unseres Heimatplaneten. Erst seit rund 90 Jahren weiß man woher die Energie der Sonne stammt und hat in den letzten Jahrzehnten viel über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unseres Sterns gelernt.

Wenn die Sonne den Horizont überschreitet, führt das Wechselspiel von Sonnenlicht und irdischer Lufthülle immer wieder zu prächtigen Farbenspielen. Phänomene wie der Venusgürtel, der Grüne Blitz, eine Lichtsäule oder rote Regenbögen zieren dann den Himmel.

Dr. Benjamin Knispel geht in seinem Vortrag auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Sonne und ihre visuellen Phänomene ein. Er nimmt uns mit auf eine Reise an den irdischen Himmel zwischen Tag und Nacht.

Der Talk findet im Rahmen der Ausstellung »100 sunsets« von Johanna Schlegel statt. Die Ausstellung ist bis zum 15. November in der BOX – der Ausstellungsraum im Glasfoyer des Isenburger Schlosses der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach – während der Öffnungszeiten der Hochschule zu sehen. Kuratiert von Ben Livne-Weitzman

Verformte Sonne mit grünem und rotem Saum um 21:22:27 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Verformte Sonne mit grünem und rotem Saum um 21:22:27 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)

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Iberischer Rauch und Saharastaub

Am 17. Oktober (und auch schon am Abend zuvor) lag über dem Norden und Nordwesten Deutschlands ein Schleier aus Rauch und Staub – Rauch von den starken Waldbränden auf der iberischen Halbinsel, Staub aus der Sahara (s. a. diesen Artikel von Claudia Hinz zu dem Thema). Beides war an der Ostflanke des Tiefs Ophelia nach Norden geweht worden. Am Tag zuvor kam es daher bereits über Großbritannien zu einer starken Extinktion des Sonnenlichts und einer glutroten Sonne bei hohem Sonnenstand.

Am Dienstag zeigte sich dann auch der Himmel über Hannover und Umgebung dick „verstaubt“. Tagsüber hatte ich – obwohl es sich bei der morgendlichen Beobachtung der Mondsichel mit Mars und Venus bereits abzeichnete – meine Kamera nicht mitgenommen. Ich konnte aber am Abend noch einige Bilder rund eine Stunde vor Sonnenuntergang aufnehmen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Sonnenlicht so stark abgeschwächt, dass sie nur wenige Minuten später komplett unsichtbar wurde.

Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel

Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel

Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel

Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel

Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel

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