Saharastaub im Februar 2021

In Mitteleuropa gibt es immer mal wieder Wetterlagen in denen Staub aus der Sahara bis in unsere Breite gewirbelt wird. Regnet es nicht, bleiben die feinen Körnchen lange hoch oben in der Atmosphäre und sorgen für eine deutlich sichtbare Eintrübung des Himmels. Bilder von solchen Ereignissen am Taghimmel oder bei Sonnenaufgängen und -untergängen hatte ich schon mehrfach gezeigt.

Ende Februar 2021 war es wieder einmal so weit.

Kräftige Eintrübung des wolkenlosen Nachmittagshimmels am 22. Februar 2021 durch Saharastaub. Um die Sonne bildet sich ein charakteristischer weißlicher Hof mit bräunlichem Außenbereich: der Ring von Bishop.

Dieses Mal gab es aber eine Besonderheit, die ich so vorher auch nicht gesehen hatte. Auch nachts war der Himmel wolkenlos, aber dicht mit Saharastaub „eingenebelt“. Das hat zum einen eine stark verringerte Transparenz des Himmels und damit weniger sichtbare Sterne zur Folge, zum anderen aber auch denselben Ring von Bishop am Mond:

Nächtlicher Ring von Bishop am Mond: Eintrübung der Atmosphäre durch Saharastaub.

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