Gestern Nachmittag war astronomischer Frühlingsanfang. Am Abend dieses halbwegs lauen Tages ließen sich dann die schmale Sichel des zunehmenden Mondes und ein gutes Stück darunter, knapp über dem Horizont, die Venus beobachten.

Ich mag das Zusammenspiel der noch unbelaubten Bäume, einiger rötlich angeleuchteter Zirruswolken und der beiden Himmelskörper.
Am Mond könnt ihr den Erdschein sehen. Die eigentlich dunkle – also von der Sonne unbeleuchtete – Seite des Mondes ist gräulich zu erkennen. Das liegt am Sonnenlicht, das an der Erde reflektiert wird und dann den Mond erreicht. Wärt ihr auf der dunklen Seite des Mondes, so stünde an eurem Himmel eine hell leuchtende, fast voll beleuchtete Erdkugel.
