Konjunktion von Venus und Jupiter

Wer klaren Himmel hatte, konnte bereits in den letzten Tagen die Annäherung von Venus und Jupiter am westlichen Abendhimmel nach Sonnenuntergang beobachten. Hannover war meist leider eher mit Wolken oder (gestern Abend) mit einer ungünstig platzierten Cirrusschicht „gestraft“.

Heute stehen die beiden hellsten Planeten am engsten beieinander. Mit einem Winkelabstand von nur 22,5 Bogenminuten passt nicht einmal ein Vollmond (rund 30 Bogenminuten Durchmesser) dazwischen.

Simulierter Himmelsanblick am 30. Juni 2015 um 22:30 Uhr MESZ.
Simulierter Himmelsanblick am 30. Juni 2015 um 22:30 Uhr MESZ.

Der simulierte Himmelsanblick zeigt die Planeten gegen 22:30 Uhr MESZ aus Hannoveraner Sicht, generell solltet ihr aber immer rund eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang an den Westhorizont blicken. Dann ist das himmlische Pärchen nicht zu übersehen.

Im Teleskop oder stark vergrößernder Fernglas lassen sich sogar der Jupiter als Scheibchen mit seinen vier hellsten Monden und die Venus als Sichel erkennen.

Venus und Jupiter in nur 22 Bogenminuten Abstand am 30. Juni.
Venus und Jupiter in nur 22 Bogenminuten Abstand am 30. Juni.

Die Bilder wurden mit Stellarium erstellt, das unter www.stellarium.org/de/ frei verfügbar ist.

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Merkur, Venus und Mars

Zum Ende der aktuellen Sichtbarkeitsperiode des sonnennächsten Planeten Merkur ergab sich dann doch noch die Gelegenheit ihn nahe der Venus aufzuspüren. Am Abend des 17. Januar gab es eine wunderschöne praktisch komplett wolkenfreie Dämmerung nach dem Sonnenuntergang, so dass sofort klar war, dass sich der Blick nach Südwest lohnen würde.

Gegen 17 Uhr ließen sich Venus und Merkur erstmals gemeinsam mit bloßem Auge erkennen, sie standen dabei noch relativ hoch am Himmel. Also wartete ich noch ein bisschen, um ein schönes Motiv mit den zwei Kränen zu erhalten, die Venus (links) und Merkur in der Dämmerung einrahmten.

Venus (links) und Merkur am 17. Januar 2015 gegen  17:43 Uhr MEZ.
Venus (links) und Merkur am 17. Januar 2015 gegen 17:43 Uhr MEZ.

Ein gutes Stückchen höher am Himmel, der Ekliptik nach „links oben“ folgend ließ sich gegen viertel vor sechs dann schließlich auch noch der Mars erkennen – drei Planeten auf einen Streich!

Mars (links oben) zusammen mit Venus und Merkur (rechts unten) am Abend des 17. Januar 2016 um 17:42 Uhr MEZ.
Mars (links oben) zusammen mit Venus und Merkur (rechts unten) am Abend des 17. Januar 2016 um 17:42 Uhr MEZ.
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Bild der Woche 6 – Venus am Morgenhimmel

Derzeit ist der Planet Venus als hell strahlender Morgenstern vor Sonnenaufgang im Südosten zu sehen. Die Venus ist nach Sonne und Mond das hellste natürliche Objekt am Himmel und kaum zu übersehen. Sie wird sich noch für viele Wochen am Morgenhimmel beobachten lassen.

Venus am Morgenhimmel des 5. Februar 2014 über den Dächern Hannovers. Bild: B. Knispel
Venus am Morgenhimmel des 5. Februar 2014 über den Dächern Hannovers. Bild: B. Knispel

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