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Groß-ar-tig

…etwas anderes fällt mir ob des fantastischen Schauspiels der leuchtenden Nachtwolken (NLC) von gestern Abend nicht ein. Nachdem sich ja bereits in der Nacht zuvor ein paar NLC gezeigt hatten – meine ersten in diesem Jahr – legte die Natur gestern noch mal ordentlich einen drauf. So bescherte sie ganz Deutschland (und anderen Teilen Europas) eine NLC-Schau wie ich sie seit langem nicht mehr gesehen habe. Folgendes Video, das ich für die Volkssternwarte Hannover aus meinen Aufnahmen erstellte, gibt einen Überblick:

NLC um 23:18 Uhr MESZ am 3. Juli 2014 (Bild: B. Knispel)

NLC um 23:18 Uhr MESZ am 3. Juli 2014 (Bild: B. Knispel)

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Leuchtende Nachtwolken

In der vergangenen Nacht konnte ich endlich einmal wieder leuchtende Nachtwolken (engl. noctilucent clouds; NLC) beobachten und ein paar nette Bilder von diesen aufnehmen.

Gestern Abend zeichnete sich bereits ab, dass die Chancen gut stehen, NLC zu beobachten. So stellte ich mir den Wecker auf 2:40 Uhr und beobachtete von da an rund eine Stunde aus der Luke unseres Dachbodens das Schauspiel am Nordhorizont. Leider schoben sich einige troposphärische Wolken vor die NLC, so dass sich letztere nicht optimal beobachten ließen.

Leuchtende Nachtwolken am 3. Juli 2014 über Hannover, Blick nach Nordnordwest. (Bild: B. Knispel)
Leuchtende Nachtwolken am 3. Juli 2014 über Hannover, Blick nach Nordnordwest. (Bild: B. Knispel)

Die NLC-Struktur war vor allem in Richtung Nordwesten zu sehen und erstreckte sich kaum nach Nordosten, wo die Sonne in einigen Stunden aufgehen sollte.

Leuchtende Nachtwolken am 3. Juli 2014 über Hannover, Blick nach Nordnordwest. (Bild: B. Knispel)
Leuchtende Nachtwolken am 3. Juli 2014 über Hannover, Blick nach Nordnordwest. (Bild: B. Knispel)
Leuchtende Nachtwolken am 3. Juli 2014 über Hannover, Blick nach Nordnordwest. Troposphärische Wolken zeichnen sich dunkel vor den NLC ab. (Bild: B. Knispel)
Leuchtende Nachtwolken am 3. Juli 2014 über Hannover, Blick nach Nordnordwest. Troposphärische Wolken zeichnen sich dunkel vor den NLC ab. (Bild: B. Knispel)

Im weiteren Verlauf gab es allerdings ein schönes Filament im nordöstlichen Bereich, das sich schon innerhalb weniger Minuten stark veränderte und von dem ich einen kurzen Zeitrafferfilm aufnahm, den ihr auf dem Vimeo-Kanal der Volkssternwarte Hannover findet.

NLC-Filament im Nordosten am 3. Juli 2014 um 3:30 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
NLC-Filament im Nordosten am 3. Juli 2014 um 3:30 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
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Bild der Woche 7 – Morgenfarben

Am Morgen des 18. Februar zeigte sich am Nordosthimmel von Hannover ein prächtiges Farbenspiel. Die aufgehende Sonne zauberte zusammen mit einer Wolkendecke eine absolute atemberaubende und farbenprächtige Morgendämmerung an den Himmel. Das Bild unten ist praktisch unbearbeitet aus der Kamera, Aufnahme mit einem 100-mm-Macro an einer Canon EOS 7D, begradigt und zugeschnitten, leicht geschärft.

Morgendämmerung am 18. Februar 2014 über Hannover (Bild: B. Knispel)
Morgendämmerung am 18. Februar 2014 über Hannover. Bild: B. Knispel
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Bild der Woche 5 – 9- und 22-Grad-Mondhalo

Vorhin habe ich mich über den schönen vollen 22-Grad-Halo am fast vollen Mond gefreut. Auf einer Kontrollaufnahme stellte sich dann heraus, dass dieser „alte Bekannte“ auch von einem 9-Grad-Ring begleitet wird. Es müssen sich also zu den Prismenkristallen auch noch einige pyramidale in der Atmosphäre herumgetrieben haben.

Hier ein Bild von 21:00 Uhr MEZ, bei 11 mm Brennweite an Canon EOS 7D, f/3,2, ISO 1000, 1,6 s belichtet. Das Bild ist minimal bearbeitet, nur die Spitzenlichter etwas zurückgenommen, damit der ausgebrannte Bereich um den Mond kleiner ist.

Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ.
Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ. Bild: B. Knispel

Hier das gleiche Bild nach einer nicht-linearen Kontrasstreckung mit imagemagick (convert -sigmoidal-contrast 6,35%), die dazu dient, die Sichtbarkeit der Halos zu erhöhen.

Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Kontrastverstärkte Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ.
Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Kontrastverstärkte Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ. Bild: B. Knispel

Die Sichtbarkeit des 22-Grad-Mondhalos beweist die Anwesenheit von prismatischen Eiskristallen in den hohen Eiswolken, die sich als Schleier in den Aufnahmen erkennen lassen. Der 9-Grad-Halo entsteht durch die selteneren pyramidalen Eiskristalle.

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