Abenddämmerung am 2. November

Nun dachte ich, die Morgendämmerung heute früh mit Purpurlicht, Planeten und Dämmerungsstrahlen sei spektakulär gewesen. Ich war davon ausgegangen, dass das erstmal ausreichend schönes Licht für diesen Tag gewesen sei.

Doch weit gefehlt. Die Abenddämmerung setzte noch mal einen drauf und war auch absolut fantastisch:

Abendliche Farben am 2. November 2015 um 17:43 Uhr MEZ über Hannover-Vahrenwald. (Bild: B. Knispel)
Abendliche Farben am 2. November 2015 um 17:43 Uhr MEZ über Hannover-Vahrenwald. (Bild: B. Knispel)
Abendliche Farben und Autospuren am 2. November 2015 über Hannover-Vahrenwald. (Bild: B. Knispel)
Abendliche Farben und Autospuren am 2. November 2015 über Hannover-Vahrenwald. (Bild: B. Knispel)
Überblick der Dämmerung gegen 17:48 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Überblick der Dämmerung gegen 17:48 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
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Dämmerung mit Planeten am 2. November

Der für seine grauen Tage berühmte Herbstmonat November startete zum Wochenbeginn mit einem wunderbaren Morgendämmerung, die von den Planeten Venus, Mars und Jupiter, tollen Dämmerungsstrahlen und Purpurlicht verziert wurde. Aber seht selbst:

Venus und Mars (Bildmitte) und Jupiter (oberhalb) am Morgen des 2.11.2015 um 5:37 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Venus und Mars (Bildmitte) und Jupiter (oberhalb) am Morgen des 2.11.2015 um 5:37 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Venus und Mars in der beginnenden Morgendämmerung am 2.11. (Bild: B. Knispel)
Venus und Mars in der beginnenden Morgendämmerung am 2.11. (Bild: B. Knispel)
Venus und Mars mit ersten Dämmerungsstrahlen (am Horizont) am 2.11. (Bild: B. Knispel)
Venus und Mars mit ersten Dämmerungsstrahlen (am Horizont) am 2.11. (Bild: B. Knispel)
Dämmerungsstrahlen und über den Dächern der alte Hannoversche „Telemoritz“. (Bild: B. Knispel)
Dämmerungsstrahlen und über den Dächern der alte Hannoversche „Telemoritz“. (Bild: B. Knispel)
Fächer der Dämmerungsstrahlen im Purpurlicht am 2.11.2015. (Bild: B. Knispel)
Fächer der Dämmerungsstrahlen im Purpurlicht am 2.11.2015. (Bild: B. Knispel)
Fächer der Dämmerungsstrahlen im Purpurlicht am 2.11.2015. (Bild: B. Knispel)
Fächer der Dämmerungsstrahlen im Purpurlicht am 2.11.2015. (Bild: B. Knispel)
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Mondfinsternis vom 28. September

In der vergangenen Nacht ereignete sich eine totale Mondfinsternis. In Hannover sah die Wettervorhersage zum Morgen hin – also genau zur Mitte der Finsternis – aufziehende Bewölkung („Hochnebel“) vor. Genau so kam es dann auch. Bis kurz vor Beginn der Totalität war der Himmel vollkommen wolkenlos, doch ziemlich genau gegen vier Uhr früh (11 Minuten vor Totalitätsbeginn) zeigten sich die ersten Wolken, die sich rasch verdichteten, den Himmel komplett dicht und den rötlichen Mond unsichtbar machten. Doch zuvor hatte ich Gelegenheit zumindest einige Bilder aufzunehmen.

Um 3:02 Uhr MESZ noch vor Beginn der partiellen Kernschattenphase ist der Mondrand deutlich verdunkelt. (Bild: B. Knispel)
Um 3:02 Uhr MESZ noch vor Beginn der partiellen Kernschattenphase ist der Mondrand deutlich verdunkelt. (Bild: B. Knispel)
3:08 Uhr MESZ – die partielle Kernschattenphase beginnt. (Bild: B. Knispel)
3:08 Uhr MESZ – die partielle Kernschattenphase beginnt. (Bild: B. Knispel)
3:15 Uhr MESZ, der Mond wandert deutlich weiter in den Kernschatten. (Bild: B. Knispel)
3:15 Uhr MESZ, der Mond wandert deutlich weiter in den Kernschatten. (Bild: B. Knispel)
Anblick um 3:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Anblick um 3:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Partiell verfinsterter Vollmond um 3:30 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Partiell verfinsterter Vollmond um 3:30 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
3:38 Uhr MESZ, fast die Hälfte des Mondes ist verfinstert. (Bild: B. Knispel)
3:38 Uhr MESZ, fast die Hälfte des Mondes ist verfinstert. (Bild: B. Knispel)
3:45 Uhr MESZ, nur noch 26 Minuten bis Totalitätsbeginn. (Bild: B. Knispel)
3:45 Uhr MESZ, nur noch 26 Minuten bis Totalitätsbeginn. (Bild: B. Knispel)
3:56 Uhr MESZ, eine Viertelstunde vor Totalitätsbeginn ist mit bloßem Auge bereits die rötliche Färbung des Kernschattens erkennbar. (Bild: B. Knispel)
3:56 Uhr MESZ, eine Viertelstunde vor Totalitätsbeginn ist mit bloßem Auge bereits die rötliche Färbung des Kernschattens erkennbar. (Bild: B. Knispel)
Mit der Kamera muss man den nicht verfinsterten Teil um 4:02 Uhr MESZ überbelichten, um die rötliche Färbung des Kernschattens zu zeigen. (Bild: B. Knispel)
Mit der Kamera muss man den nicht verfinsterten Teil um 4:02 Uhr MESZ überbelichten, um die rötliche Färbung des Kernschattens zu zeigen. (Bild: B. Knispel)
4:08 Uhr MESZ, drei Minuten vor Totalitätsbeginn ziehen erste Wolken auf. (Bild: B. Knispel)
4:08 Uhr MESZ, drei Minuten vor Totalitätsbeginn ziehen erste Wolken auf. (Bild: B. Knispel)
4:16 Uhr MESZ, die Totalität hat begonnen, aber die Wolken werden immer dichter und verhindern in Hannover weitere Beobachtungen der Mondfinsternis. (Bild: B. Knispel)
4:16 Uhr MESZ, die Totalität hat begonnen, aber die Wolken werden immer dichter und verhindern in Hannover weitere Beobachtungen der Mondfinsternis. (Bild: B. Knispel)

 

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Mammatus-Wolken über Hannover

Gestern Abend (5. Juli 2015) nach dem Durchzug des Gewitters in Hannover gab es sehr beeindruckende sogenannte Mammatus-Wolken zu sehen. Sie erstreckten sich an der Rückseite der Gewitterfront über den gesamten Himmel. Ich habe Bilder und einen Zeitraffer des Naturschauspiels erstellt.

Panorama der Mammatus-Wolken auf der Rückseite der Gewitterfront am 5. Juli 2015.
Panorama der Mammatus-Wolken auf der Rückseite der Gewitterfront am 5. Juli 2015.

Zu dem oben abgebildeten Zeitpunkt waren die Wolken noch relativ weit im Süden von Hannover. Sie zogen dann über uns hinweg und erstreckten sich über den gesamten Himmel. Ich habe mit einem Fisheye-Objektiv aus der Dachbodenluke mit Blick nach Süden den von dort sichbaren Himmel fotografiert und aus den Aufnahmen einen Zeitraffer gemacht.

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Mammaten (so der Plural zu Mammatus) sind beutelartig an der Unterseite von Wolken hängende Auswölbungen. Ihre genaue Entstehung ist bislang noch nicht verstanden, es gibt verschiedene Erklärungsansätze. Möglicherweise spielen Verdunstungsvorgänge an der Wolkenunterseite eine Rolle. Diese könnten die Luftschicht unter der Wolke abgekühlen und damit die Schichtung der Atmosphäre instabil machen und somit einen Auftrieb bewirken, der die Mammaten entstehen lässt.

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