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Sonnenaufgang mit oberer Lichtsäule am 14.3.2016

Heute morgen zeigte sich zum Sonnenaufgang ein schönes Naturphänomen am Himmel: eine sogenannte „obere Lichtsäule“, eine Haloerscheinung. Lichtsäulen entstehen wie alle Halos durch die Wechselwirkung des Sonnen- oder Mondlichts mit Eiskristallen in der Erdatmosphäre wie sie meist in hohen Wolken vorkommen. Lichtsäulen gibt es, wenn das Licht der tief am Himmel stehenden Sonne (also bei Auf- oder Untergang) an den Unterseiten von waagerecht in Luft schwebenden Eisplättchen reflektiert wird. Weitere Erklärungen dazu gibt’s auf der METEOROS-Homepage.

Sonnenaufgang mit Lichtsäule in der Wedemark zwischen Elze und Meitze am 14. März 2016 um 6:45 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Sonnenaufgang mit Lichtsäule in der Wedemark zwischen Elze und Meitze am 14. März 2016 um 6:45 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)

Bereits gegen 6:20 Uhr MEZ – deutlich vor Sonnenaufgang – ließen sich erste Anzeichen der Lichtsäule erkennen. Ich habe dann meine Kamera geschnappt und bin kurz zum Feldrand geradelt.

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Bild der Woche 5 – 9- und 22-Grad-Mondhalo

Vorhin habe ich mich über den schönen vollen 22-Grad-Halo am fast vollen Mond gefreut. Auf einer Kontrollaufnahme stellte sich dann heraus, dass dieser „alte Bekannte“ auch von einem 9-Grad-Ring begleitet wird. Es müssen sich also zu den Prismenkristallen auch noch einige pyramidale in der Atmosphäre herumgetrieben haben.

Hier ein Bild von 21:00 Uhr MEZ, bei 11 mm Brennweite an Canon EOS 7D, f/3,2, ISO 1000, 1,6 s belichtet. Das Bild ist minimal bearbeitet, nur die Spitzenlichter etwas zurückgenommen, damit der ausgebrannte Bereich um den Mond kleiner ist.

Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ.
Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ. Bild: B. Knispel

Hier das gleiche Bild nach einer nicht-linearen Kontrasstreckung mit imagemagick (convert -sigmoidal-contrast 6,35%), die dazu dient, die Sichtbarkeit der Halos zu erhöhen.

Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Kontrastverstärkte Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ.
Mondhalo am 15.11.2013 über Hannover. Kontrastverstärkte Aufnahme von 21:00 Uhr MESZ. Bild: B. Knispel

Die Sichtbarkeit des 22-Grad-Mondhalos beweist die Anwesenheit von prismatischen Eiskristallen in den hohen Eiswolken, die sich als Schleier in den Aufnahmen erkennen lassen. Der 9-Grad-Halo entsteht durch die selteneren pyramidalen Eiskristalle.

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