Start ins Jahr 2017: Der Mond besucht die Venus

Am ersten Tag des neuen Jahres, der fast komplett wolkig-grau war, zeigte sich am frühen Abend dann doch noch die Mondsichel, die heute ein gutes Stück weiter an die strahlende Venus herangerückt war. Auch wenn der Himmel nicht perfekt transparent, sondern leicht diesig war, war die himmlische Begegnung wie immer ein schöner Anblick.

Venus und die Sichel des zunehmenden Monds am 1. Januar 2017 um 17:18 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Venus und die Sichel des zunehmenden Monds am 1. Januar 2017 um 17:18 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Venus und Mond in der „Nahansicht“ gegen 17:20 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Venus und Mond in der „Nahansicht“ gegen 17:20 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
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Junge Mondsichel am 30. Dezember 2016

Der vorletzte Tag des Jahres 2016 bot noch einmal die Möglichkeit eine schmale Mondsichel mit einer Beleuchtung von rund zwei Prozent am Abendhimmel zu sehen. Das hervorragende Wetter tat seinen Teil und so konnte ich die Mondsichel wunderbar am südwestlichen Abendhimmel sehen und bei bald frostigen Temperaturen am Feldrand fotografieren. Hier nun einige Bilder des kleinen Schauspiels am Dämmerungshimmel:

Mondsichel mit zwei Kondensstreifen um 17:28 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Mondsichel mit zwei Kondensstreifen um 17:28 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel

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„Alter“ Mond und Jupiter am Morgen des 29. Oktober

Heute früh nach dem Aufstehen zeigte sich der Himmel – nach all dem Grau der letzten Wochen – überraschend wenig bewölkt. Ein schneller Blick aus dem Dachfenster zeigte Jupiter Richtung Osten. Da war klar, dass auch die alte Sichel des abnehmenden Monds zu sehen sein sollte. Also schnell raus aus den Federn und mit Kamera und Stativ ab aufs Rad und an den Feldrand. Es lohnte sich:

Jupiter (rechts oben) und die schmale Sichel des abnehmenden Monds am 29.10.2016 um 7:27 Uhr MESZ.
Jupiter (rechts oben) und die schmale Sichel des abnehmenden Monds am 29.10.2016 um 7:27 Uhr MESZ.

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Mondfinsternis vom 28. September

In der vergangenen Nacht ereignete sich eine totale Mondfinsternis. In Hannover sah die Wettervorhersage zum Morgen hin – also genau zur Mitte der Finsternis – aufziehende Bewölkung („Hochnebel“) vor. Genau so kam es dann auch. Bis kurz vor Beginn der Totalität war der Himmel vollkommen wolkenlos, doch ziemlich genau gegen vier Uhr früh (11 Minuten vor Totalitätsbeginn) zeigten sich die ersten Wolken, die sich rasch verdichteten, den Himmel komplett dicht und den rötlichen Mond unsichtbar machten. Doch zuvor hatte ich Gelegenheit zumindest einige Bilder aufzunehmen.

Um 3:02 Uhr MESZ noch vor Beginn der partiellen Kernschattenphase ist der Mondrand deutlich verdunkelt. (Bild: B. Knispel)
Um 3:02 Uhr MESZ noch vor Beginn der partiellen Kernschattenphase ist der Mondrand deutlich verdunkelt. (Bild: B. Knispel)
3:08 Uhr MESZ – die partielle Kernschattenphase beginnt. (Bild: B. Knispel)
3:08 Uhr MESZ – die partielle Kernschattenphase beginnt. (Bild: B. Knispel)
3:15 Uhr MESZ, der Mond wandert deutlich weiter in den Kernschatten. (Bild: B. Knispel)
3:15 Uhr MESZ, der Mond wandert deutlich weiter in den Kernschatten. (Bild: B. Knispel)
Anblick um 3:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Anblick um 3:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Partiell verfinsterter Vollmond um 3:30 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Partiell verfinsterter Vollmond um 3:30 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
3:38 Uhr MESZ, fast die Hälfte des Mondes ist verfinstert. (Bild: B. Knispel)
3:38 Uhr MESZ, fast die Hälfte des Mondes ist verfinstert. (Bild: B. Knispel)
3:45 Uhr MESZ, nur noch 26 Minuten bis Totalitätsbeginn. (Bild: B. Knispel)
3:45 Uhr MESZ, nur noch 26 Minuten bis Totalitätsbeginn. (Bild: B. Knispel)
3:56 Uhr MESZ, eine Viertelstunde vor Totalitätsbeginn ist mit bloßem Auge bereits die rötliche Färbung des Kernschattens erkennbar. (Bild: B. Knispel)
3:56 Uhr MESZ, eine Viertelstunde vor Totalitätsbeginn ist mit bloßem Auge bereits die rötliche Färbung des Kernschattens erkennbar. (Bild: B. Knispel)
Mit der Kamera muss man den nicht verfinsterten Teil um 4:02 Uhr MESZ überbelichten, um die rötliche Färbung des Kernschattens zu zeigen. (Bild: B. Knispel)
Mit der Kamera muss man den nicht verfinsterten Teil um 4:02 Uhr MESZ überbelichten, um die rötliche Färbung des Kernschattens zu zeigen. (Bild: B. Knispel)
4:08 Uhr MESZ, drei Minuten vor Totalitätsbeginn ziehen erste Wolken auf. (Bild: B. Knispel)
4:08 Uhr MESZ, drei Minuten vor Totalitätsbeginn ziehen erste Wolken auf. (Bild: B. Knispel)
4:16 Uhr MESZ, die Totalität hat begonnen, aber die Wolken werden immer dichter und verhindern in Hannover weitere Beobachtungen der Mondfinsternis. (Bild: B. Knispel)
4:16 Uhr MESZ, die Totalität hat begonnen, aber die Wolken werden immer dichter und verhindern in Hannover weitere Beobachtungen der Mondfinsternis. (Bild: B. Knispel)

 

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