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Mondfinsternis am 7. August 2017

Heute Abend konnte direkt nach Aufgang des Mondes das Ende einer partiellen Mondfinsternis im Kernschatten der Erde gesehen werden. Hier in der Wedemark hatte ich recht gute Bedingungen um an einer Feldweggabelung in fußläufiger Entfernung von daheim die Finsternis zu beobachten und zu fotografieren.

Wir haben die Beobachtung einfach mit dem „Einschlafspaziergang“ unserer vier Monate alten Tochter verbunden, die das Naturschauspiel allerdings im „Marsupi“ an mir geschnallt verschlief.

Um 21:01 Uhr lugt der Mond erstmals über den horizontnahen Wald. Die Verdunklung durch den Erdschatten ist andeutungsweise zu erkennen. (Bild: B. Knispel)
Um 21:01 Uhr lugt der Mond erstmals über den horizontnahen Wald. Die Verdunklung durch den Erdschatten ist andeutungsweise zu erkennen. (Bild: B. Knispel)
Um 21:03 Uhr steht der teilverfinsterte Mond komplett über dem Waldstück. (Bild: B. Knispel)
Um 21:03 Uhr steht der teilverfinsterte Mond komplett über dem Waldstück. (Bild: B. Knispel)
Erst um 21:11 Uhr hat sich der verfinsterte Mond aus einem Wolkenfeld gelöst. (Bild: B. Knispel)
Erst um 21:11 Uhr hat sich der verfinsterte Mond aus einem Wolkenfeld gelöst. (Bild: B. Knispel)
21:12 Uhr: Die Finsternis ist eindeutig zu erkennen, aber es sind nur noch 6 Minuten bis zum Ende. (Bild: B. Knispel)
21:12 Uhr: Die Finsternis ist eindeutig zu erkennen, aber es sind nur noch 6 Minuten bis zum Ende. (Bild: B. Knispel)
Anblick der Mondfinsternis um 21:13 Uhr in der Wedemark. (Bild: B. Knispel)
Anblick der Mondfinsternis um 21:13 Uhr in der Wedemark. (Bild: B. Knispel)
Mondfinsternis um 21:14 Uhr in der Wedemark. (Bild: B. Knispel)
Anblick der Mondfinsternis um 21:14 Uhr in der Wedemark. (Bild: B. Knispel)
Mondfinsternis um 21:15 Uhr in der Wedemark. Der Mond wird zunehmend heller gegenüber dem Dämmerungshimmel. (Bild: B. Knispel)
Mondfinsternis um 21:15 Uhr in der Wedemark. Der Mond wird zunehmend heller gegenüber dem Dämmerungshimmel. (Bild: B. Knispel)
Um 21:16 Uhr sind es nur noch zwei Minuten bis zum Ende der Finsternis. (Bild: B. Knispel)
Um 21:16 Uhr sind es nur noch zwei Minuten bis zum Ende der Finsternis. (Bild: B. Knispel)
Um 21:18 Uhr, kurz vor dem Verlassen des irdischen Kernschattens. (Bild: B. Knispel)
Um 21:18 Uhr, kurz vor dem Verlassen des irdischen Kernschattens. (Bild: B. Knispel)
Um 21:20 Uhr verfinstert der Rand des irdischen Halbschattens noch die „rechte untere“ Ecke des Mondes. (Bild: B. Knispel)
Um 21:20 Uhr verfinstert der Rand des irdischen Halbschattens noch die „rechte untere“ Ecke des Mondes. (Bild: B. Knispel)
Halbschatten-Mondfinsternis mit Windrad. (Bild: B. Knispel)
Halbschatten-Mondfinsternis mit Windrad. (Bild: B. Knispel)
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Bilder von den Rothenfelser Sternstunden

 Einzelbild vom Großen Bären mit dem Kometen 41P (grüner Klecks) zwischen den Sternen an der oberen Kastenkante. Bild: B. Knispel
Einzelbild vom Großen Bären mit dem Kometen 41P (grüner Klecks) zwischen den Sternen an der oberen Kastenkante. Bild: B. Knispel
Aus 20 Einzelaufnahmen zusammengerechnetes Bild mit einer Gesamtbelichtungszeit von 4:20 min. Bild: B. Knispel
Aus 20 Einzelaufnahmen zusammengerechnetes Bild mit einer Gesamtbelichtungszeit von 4:20 min. Bild: B. Knispel

Auf den folgenden Bildern sind schwache leicht rötliche Bänder am Himmel zu erkennen, bei denen es sich vermutlich um Nachthimmellicht (auch „Airglow“) handelt. Unter dem recht dunklen Himmel (21,2 mag/arcsec^2) kann dies durchaus so auffallen.

 Ganzhimmelsaufnahme am ersten Beobachtungsort. Bild: B. Knispel
Ganzhimmelsaufnahme am ersten Beobachtungsort. Bild: B. Knispel
 Ganzhimmelsaufnahme am zweiten Beobachtungsort. Bild: B. Knispel
Ganzhimmelsaufnahme am zweiten Beobachtungsort. Bild: B. Knispel
 Sternenhimmel Richtung Westen mit Aufhellung durch vermutlich Aschaffenburg. Im Vordergrund die fleißigen AstronomInnen. Bild: B. Knispel
Sternenhimmel Richtung Westen mit Aufhellung durch vermutlich Aschaffenburg. Im Vordergrund die fleißigen AstronomInnen. Bild: B. Knispel
 Der Offene Sternhaufen Praesepe im Sternengewimmel über den TeilnehmerInnen der Tagung. Bild: B. Knispel
Der Offene Sternhaufen Praesepe im Sternengewimmel über den TeilnehmerInnen der Tagung. Bild: B. Knispel
 Jupiter und Spica am etwas aufgehellten Horizont. Bild: B. Knispel
Jupiter und Spica am etwas aufgehellten Horizont. Bild: B. Knispel
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Start ins Jahr 2017: Der Mond besucht die Venus

Am ersten Tag des neuen Jahres, der fast komplett wolkig-grau war, zeigte sich am frühen Abend dann doch noch die Mondsichel, die heute ein gutes Stück weiter an die strahlende Venus herangerückt war. Auch wenn der Himmel nicht perfekt transparent, sondern leicht diesig war, war die himmlische Begegnung wie immer ein schöner Anblick.

Venus und die Sichel des zunehmenden Monds am 1. Januar 2017 um 17:18 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Venus und die Sichel des zunehmenden Monds am 1. Januar 2017 um 17:18 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Venus und Mond in der „Nahansicht“ gegen 17:20 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Venus und Mond in der „Nahansicht“ gegen 17:20 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
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Junge Mondsichel am 30. Dezember 2016

Der vorletzte Tag des Jahres 2016 bot noch einmal die Möglichkeit eine schmale Mondsichel mit einer Beleuchtung von rund zwei Prozent am Abendhimmel zu sehen. Das hervorragende Wetter tat seinen Teil und so konnte ich die Mondsichel wunderbar am südwestlichen Abendhimmel sehen und bei bald frostigen Temperaturen am Feldrand fotografieren. Hier nun einige Bilder des kleinen Schauspiels am Dämmerungshimmel:

Mondsichel mit zwei Kondensstreifen um 17:28 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel
Mondsichel mit zwei Kondensstreifen um 17:28 Uhr MEZ. Bild: B. Knispel

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