Mond besucht die Morgenplaneten

Durch Wolkenlücken ließ sich heute früh in Hannover der Mond auf seinem Weg zu den Planeten am Morgenhimmel ablichten. Heute steht der Mond noch in respektvollem Abstand zu Jupiter, Mars und Venus, doch in den nächsten Tagen wird er direkt durch die himmlische Ménage-à-trois ziehen.

Der Mond besucht die himmlische Dreiecksbeziehung von Venus, Mars und Jupiter. (Bild: B. Knispel)
Der Mond besucht die himmlische Dreiecksbeziehung von Venus, Mars und Jupiter. (Bild: B. Knispel)

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Planetenparade am Morgenhimmel

Die himmlische Parade am Morgenhimmel geht weiter. Angeführt von Venus feiern Mars und Jupiter derzeit eine kleine Show in der Morgendämmerung, die Frühaufstehern aus dem Bett hilft 🙂 Heute stand der Mars noch ziemlich genau oberhalb des Hauptsterns im Sternbild Löwe (Regulus), alles in allem ein lohnendes Motiv:

Venus, Mars (mit Regulus) und Jupiter am Morgenhimmel des 23. September über Hannover. (Bild: B. Knispel)
Venus, Mars (mit Regulus) und Jupiter am Morgenhimmel des 23. September über Hannover. (Bild: B. Knispel)
Für astronomische Laien hier die beschriftete Version mit den wichtigsten Gestirnen. Lässt sich auch in den nächsten Tagen noch zur groben Orientierung verwenden. (Bild: B. Knispel)
Für astronomische Laien hier die beschriftete Version mit den wichtigsten Gestirnen. Lässt sich auch in den nächsten Tagen noch zur groben Orientierung verwenden. (Bild: B. Knispel)

Im Oktober wird noch der Merkur zu dem Planetentrio stoßen. Dann lassen sich vier Planeten und zum Ende der ersten Oktoberdekade auch noch der abnehmende Mond im gleichen Himmelsbereich sehen. Drückt die Daumen für klaren Himmel!

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Merkur, Venus und Mars

Zum Ende der aktuellen Sichtbarkeitsperiode des sonnennächsten Planeten Merkur ergab sich dann doch noch die Gelegenheit ihn nahe der Venus aufzuspüren. Am Abend des 17. Januar gab es eine wunderschöne praktisch komplett wolkenfreie Dämmerung nach dem Sonnenuntergang, so dass sofort klar war, dass sich der Blick nach Südwest lohnen würde.

Gegen 17 Uhr ließen sich Venus und Merkur erstmals gemeinsam mit bloßem Auge erkennen, sie standen dabei noch relativ hoch am Himmel. Also wartete ich noch ein bisschen, um ein schönes Motiv mit den zwei Kränen zu erhalten, die Venus (links) und Merkur in der Dämmerung einrahmten.

Venus (links) und Merkur am 17. Januar 2015 gegen  17:43 Uhr MEZ.
Venus (links) und Merkur am 17. Januar 2015 gegen 17:43 Uhr MEZ.

Ein gutes Stückchen höher am Himmel, der Ekliptik nach „links oben“ folgend ließ sich gegen viertel vor sechs dann schließlich auch noch der Mars erkennen – drei Planeten auf einen Streich!

Mars (links oben) zusammen mit Venus und Merkur (rechts unten) am Abend des 17. Januar 2016 um 17:42 Uhr MEZ.
Mars (links oben) zusammen mit Venus und Merkur (rechts unten) am Abend des 17. Januar 2016 um 17:42 Uhr MEZ.
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Komet Lovejoy

Komet C/2014 Q2 Lovejoy ließ sich gestern Abend in den Wolkenlücken der Kaltfrontrückseite beobachten und fotografieren. Ich habe dieses  Aufnahme des Kometen mit einer feststehenden Kamera auf einem Stativ in einem Vorort von Hannover gemacht, eine astronomische Nachführung kam nicht zum Einsatz.

Komet C/2014 Q2 Lovejoy am Abend des 10. Januar 2015. Bild: B. Knispel
Komet C/2014 Q2 Lovejoy am Abend des 10. Januar 2015. Bild: B. Knispel

Insgesamt 13 Bilder (je 2,5 sec, ISO 10.000, f/2.8, bei f=135 mm) wurden mit der Software DeepSkyStacker zusammengerechnet und mit Apple Aperture nachbearbeitet. Durchziehende Wolkenreste während der Aufnahme sind als neblige Flecken zu erkennen.

Der Komet zeigt nicht nur seine schöne grüne Farbe, sondern lässt auch andeutungsweise seinen lichtschwachen Schweif erahnen.

Komet C/2014 Q2 Lovejoy am Abend des 10. Januar 2015. Ausschnitt aus obigem Bild. Bild: B. Knispel
Komet C/2014 Q2 Lovejoy am Abend des 10. Januar 2015. Ausschnitt aus obigem Bild. Bild: B. Knispel
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