Mondfinsternis am 27. Juli 2018

In der Wedemark ließ sich die Mondfinsternis in etwa ab der Mitte der Totalität gut mit bloßem Auge verfolgen. Zu Anfang stand noch eine Wolkenbank vor dem aufgehenden (aber ohnehin vermutlich viel zu dunklen) Mond am hellen Dämmerungshimmel. Ich bin dann kurz nach der Mitte der Totalität an den Feldrand gefahren, wo bereits andere MoFi-Begeisterte das Schauspiel betrachteten.

Ein erster Blick auf dem Mond in der Dämmerung. Mit bloßem Auge war die Farbe deutlich weniger intensiv und der Kontrast zum Himmel deutlich geringer. (Bild: B. Knispel)
Ein erster Blick auf dem Mond in der Dämmerung. Mit bloßem Auge war die Farbe deutlich weniger intensiv und der Kontrast zum Himmel deutlich geringer. (Bild: B. Knispel)
Mondfinsternis in der Wedemark. (Bild: B. Knispel)
Mondfinsternis in der Wedemark. (Bild: B. Knispel)
Ich war nicht alleine an meinem Beobachtungsort. (Bild: B. Knispel)
Ich war nicht alleine an meinem Beobachtungsort. (Bild: B. Knispel)
Mond und Mars leuchten an der Obstbaumallee zwischen Elze-Bennemühlen und Meitze. (Bild: B. Knispel)
Mond und Mars leuchten an der Obstbaumallee zwischen Elze-Bennemühlen und Meitze. (Bild: B. Knispel)
Mond und Mars im Detail. (Bild: B. Knispel)
Mond und Mars im Detail. (Bild: B. Knispel)
Noch total verfinsterter Mond kurz vor dem Ende der Totalität im umgebenden Sternenfeld. (Bild: B. Knispel)
Noch total verfinsterter Mond kurz vor dem Ende der Totalität im umgebenden Sternenfeld. (Bild: B. Knispel)
Nach Ende der Totalität tritt der Mond aus dem Kernschatten der Erde (links). (Bild: B. Knispel)
Nach Ende der Totalität tritt der Mond aus dem Kernschatten der Erde (links). (Bild: B. Knispel)
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Schöne Halos am 22. Juli 2018

Heute Abend ließen sich einige schöne Eiswolkenhalos an der tiefstehenden Sonne verfolgen. Ich bemerkte zuerst eine extrem helle linke Nebensonne und habe mir dann die Kamera geschnappt und im Verlauf der nächsten rund halben Stunde weitere Halos fotografieren können.

Sehr helle linke Nebensonne und Teile des 22°-Rings. (Bild: B. Knispel)
Sehr helle linke Nebensonne und Teile des 22°-Rings. (Bild: B. Knispel)
Beide Nebensonnen und Teile des 22°-Rings. Ansatzweise ist der Oberere Berührungsbogen zu erkennen. (Bild: B. Knispel)
Beide Nebensonnen und Teile des 22°-Rings. Ansatzweise ist der Oberere Berührungsbogen zu erkennen. (Bild: B. Knispel)

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Gespaltener Regenbogen am 26.4.2018

Am 26. April gab es in Norddeutschland schönstes Schauerwetter mit teils kräftigen Niederschlägen am Nachmittag – ideale Bedingungen für schöne Regenbögen. Wie üblich war ich aufmerksam und wurde dieses Mal sogar besonders belohnt.

Gegen 15:23 Uhr konnte ich beim Abziehen eines Schauers nach Osten schon die Sonne im Westen durch die Wolken brechen sehen. Ein Blick nach Osten zeigte zuerst nichts, dann bald einen Regenbogen. Der zweite Blick zeigte schnell, dass es sich um einen gespaltenen Regenbogen handelt. Also schnell nach oben zum Dachfenster laufen und die Kamera mitnehmen!

Gespaltener Primärregenbogen am 26.4.2018 um 15:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Gespaltener Primärregenbogen am 26.4.2018 um 15:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)

Damit ist nicht der übliche Regenbogen zweiter Ordnung genannt (der mit deutlich größerem Durchmesser und der umgekehrten Farbreihenfolge), sondern eine Aufspaltung der Primärbogens in zwei identische (teils überlappende) Bögen insbesondere am Scheitelpunkt. Das war genau das, was in meinem Bild zu sehen ist.

Gespaltener Primärregenbogen und ungespaltener Sekundärregenbogen am 26.4.2018 um 15:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)
Gespaltener Primärregenbogen und ungespaltener Sekundärregenbogen am 26.4.2018 um 15:23 Uhr MESZ. (Bild: B. Knispel)

Die Ursache des gespaltenen Regenbogens ist nach aktuellem Stand nicht vollständig verstanden, als wahrscheinlichster Grund gilt aber dass Regentropfen, die nicht die Form einer Kugel haben, einen oder beide der Sapltbögen erzeugen. Große Tropfen können danach zwischen abgeplatteten und langgestreckten Sphäroiden hin- und herschwingen, was wiederum mit Änderungen des Brechungsindex und damit mit Änderungen der Lichtablenkung und dem Winkeldurchmesser des Bogens einhergeht.

In der Vergangenheit war es mir bisher erst ein einziges Mal gelungen, einen gespaltenen Regenbogen zu beobachten und zu fotografieren. Fast genau vor einem Jahr unter sehr ähnlichen Bedingungen.

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