Archiv der Kategorie: Allgemein

Venus-Jupiter-Konjunktion am 13. November 2017

Heute früh standen Venus und Jupiter weniger als einen halben Vollmonddurchmesser Winkelabstand voneinander getrennt am Morgenhimmel. Mit viel Glück konnte ich die Begegnung gerade noch über eine aufziehenden Nebelbank am südöstlichen Horizont in der Dämmerung kurz vor sieben Uhr MEZ ablichten.

Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:57 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:57 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:58 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)
Venus und Jupiter eng beieinander am Morgenhimmel des 13.11.2017 um 6:58 Uhr MEZ. (Bild: B. Knispel)

In den kommenden Tagen wird noch der Mond an dem Planetenpaar vorbeiziehen. Am 17. steht die extrem schmale Mondsichel (zu nur 1,5% beleuchtet) direkt links neben dem dann schon weiter getrennten Planetenpaar. Sollte es Freitagmorgen klar sein, lohnt sich das Aufstehen!

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Morgendämmerung am 22.10.2017

Heute Morgen zeigte sich deutlich vor Sonnenaufgang im Osten eine hell beleuchtete und daher offenbar in der hohen Atmosphäre befindliche Wolkenbank. Ich sah sie erstmals gegen 7:34 Uhr und schnappte mir dann schnell die Kamera um immer wieder Bilder aus dem Dachfenster zu machen. Über die nächsten 15 Minuten ließ sich so der Aufgang der Sonne in der hohen Atmosphäre dokumentieren, während sich die Farbe der Wolke von rötlich zu blau-weiß veränderte, aber seht selbst:

Morgendämmerung am 22.10.2017 um 7:36 MESZ. (Bild: B. Knispel)
Morgendämmerung am 22.10.2017 um 7:36 MESZ. (Bild: B. Knispel)
Morgendämmerung am 22.10.2017 um 7:37 MESZ. (Bild: B. Knispel)
Morgendämmerung am 22.10.2017 um 7:37 MESZ. (Bild: B. Knispel)

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Iberischer Rauch und Saharastaub

Am 17. Oktober (und auch schon am Abend zuvor) lag über dem Norden und Nordwesten Deutschlands ein Schleier aus Rauch und Staub – Rauch von den starken Waldbränden auf der iberischen Halbinsel, Staub aus der Sahara (s. a. diesen Artikel von Claudia Hinz zu dem Thema). Beides war an der Ostflanke des Tiefs Ophelia nach Norden geweht worden. Am Tag zuvor kam es daher bereits über Großbritannien zu einer starken Extinktion des Sonnenlichts und einer glutroten Sonne bei hohem Sonnenstand.

Am Dienstag zeigte sich dann auch der Himmel über Hannover und Umgebung dick „verstaubt“. Tagsüber hatte ich – obwohl es sich bei der morgendlichen Beobachtung der Mondsichel mit Mars und Venus bereits abzeichnete – meine Kamera nicht mitgenommen. Ich konnte aber am Abend noch einige Bilder rund eine Stunde vor Sonnenuntergang aufnehmen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Sonnenlicht so stark abgeschwächt, dass sie nur wenige Minuten später komplett unsichtbar wurde.

Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
Bild: B. Knispel
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